Wissenswertes über mich – Stella, ein Sauropelta!
Ich möchte euch ein paar spannende Fakten über mich, einen Sauropelta, erzählen.
Ich bin ein Pflanzenfresser.
Das bedeutet, dass ich mich von Pflanzen ernähre. Besonders gerne fresse ich den Hirschzungenfarn. Mit meinen 88 Zähnen kann ich die weichen Pflanzenteile gut abbeißen und zerkleinern. Der Hirschzungenfarn gibt mir viel Energie und hilft mir, gesund und stark zu bleiben.
Ich bin eher klein, aber sehr kräftig.
Ich werde etwa 1,5 Meter hoch und 5 Meter lang. Mit einem Gewicht von ungefähr 1.500 Kilogramm bin ich schwer und sehr stabil gebaut. Auch wenn ich nicht besonders groß bin, sollte man mich nicht unterschätzen.
Mein Körper ist gut geschützt.
Ich habe viele harte Knochenplatten auf meinem Rücken. Diese wirken wie eine starke Rüstung und schützen mich vor Feinden. Außerdem habe ich an meinen Schultern lange Stacheln, die Angreifer abschrecken. So fühle ich mich auch ohne große Geschwindigkeit sicher.
Ich lebte vor sehr langer Zeit.
Ich lebte vor etwa 112 Millionen Jahren, als viele verschiedene Dinosaurier auf der Erde unterwegs waren. Damals wuchsen viele Farne und andere Pflanzen, von denen ich mich ernährte.
Ich bin ein ruhiger Dinosaurier.
Ich laufe eher langsam, aber das macht mir nichts aus. Dank meiner starken Rüstung kann ich mich gut verteidigen. Manchmal ist es besser, gut geschützt zu sein, als besonders schnell.
Meine Geheimtipps zur Pflanzenpflege
1. Standort
Der Asplenium solpendrium mag es am liebsten schattig. Die pralle Sonne mag er gar nicht, die ist ihm viel zu warm. Ausserdem hat er dann Angst vor einem Sonnenbrand. Dieser Farn ist nämlich etwas ganz Besonderes. Seine Blätter sehen nicht gefiedert aus, wie bei den meisten Farnen. Sie sind lang und glänzend – fast wie eine Zunge. Und dieses lange, zungenähnliche Blatt bekommt gerne Sonnenbrand.
Dann ist der Hirschzungenfarn auch noch winterhart und immergrün! Dies bedeutet, dass er im Winter keine Jacke benötigt und das ganze Jahr über seine langen Blätter grün bleiben.
2. Bewässerung
Wenn mein Farn Durst hat, gieße ich ihn.
Er mag die Erde gleichmäßig feucht, aber nicht nass.
Ich stelle mir vor, die Erde soll sich anfühlen wie ein feuchter Schwamm.
Flora hat mir hier einen guten Tipp gegeben: Stecke den Finger in die Erde neben dem Farn. Und wenn es nur noch ganz leicht feucht ist, kannst du wieder gießen.
3. Erde
Er mag lockere Erde mit viel Humus. Das bedeutet, dass ihm Erde wie aus dem Wald am liebsten ist. Diese ist voller Steine, alter Blätter und noch vielem mehr und somit voll mit Nährstoffen.
4. Dünger
Auch der Hirschzungenfarn benötigt nur sehr wenig als zusätzliche Nahrung. Alles, was er zum Leben braucht, holt er sich aus der Erde.
Aber im Frühjahr, wenn es wieder warm wird und er voller Kraft neue Blätter bildet, dann freut er sich, wenn du ihm etwas Nahrung gibst. Eine Handvoll Langzeitdünger genügt. Frage hierzu am besten deine Eltern.
5. Schnitt
Manchmal werden Blätter braun, alt oder kaputt. Diese kannst du im Frühjahr wegschneiden. Dann ist der Farn wieder frisch herausgeputzt und hat Platz für neue Blätter.
Schneide Sie nicht früher ab, da die braunen Blätter im Winter als natürlicher Winterschutz dienen.