Wissenswertes über mich – Dotti, den Diplodocus!

Ich möchte euch ein paar spannende Fakten über mich, den Diplodocus, erzählen.

Ich bin ein Pflanzenfresser.
Das bedeutet, dass ich mich von Pflanzen ernähre. Besonders gerne fresse ich die Blätter des Ginkgo biloba, dem Fächerblattbaum. Mit meinen 80 Zähnen kann ich die Blätter gut abbeißen und zerkleinern. Sie geben mir viel Energie, damit ich so groß und stark bleiben kann. Genau wie die Ginkgo-Bäume Wasser und Sonne brauchen, um gut zu wachsen, brauche auch ich regelmäßig mein Lieblingsfutter.

Ich bin riesig!
Ich werde etwa 9 Meter hoch und ganze 25 Meter lang. Mit einem Gewicht von ungefähr 15.000 Kilogramm bin ich einer der größten Dinosaurier. Meine Größe hilft mir, mich vor Feinden zu schützen – wer so groß ist wie ich, wird nicht so leicht angegriffen!

Ich habe einen langen Hals und Schwanz.
Mein langer Hals hilft mir, Blätter von hohen Bäumen zu erreichen. Mein Schwanz kann ich benutzen, um mich zu verteidigen, wenn Gefahr droht. So bin ich sowohl ein ruhiger Pflanzenfresser als auch gut geschützt.

Ich lebte vor sehr langer Zeit.
Ich lebte vor etwa 154 Millionen Jahren, in einer Zeit, in der die Welt von riesigen Dinosauriern bevölkert war. Damals gab es viele Bäume und Pflanzen, von denen ich mich ernährte.

Ich bin ein ruhiger Riese.
Ich laufe eher langsam, aber das macht mir nichts aus. Dank meiner Größe und den Stacheln am Schwanz muss ich mich selten vor Feinden verstecken. Manchmal ist es besser, groß und gelassen zu sein, als schnell zu rennen.

Meine Geheimtipps zur Pflanzenpflege

1. Standort
Mein Ginkgo mag es hell und steht gern in der Sonne. Ein bisschen Schatten ist auch in Ordnung. Flora nennt das immer “Halbschatten”.
Er ist sehr tapfer und kommt mit Kälte und Wind sehr gut zurecht.  
Er kann draußen bleiben und friert nicht. 
Nur wenn er noch sehr jung ist, freut er sich über etwas Schutz aus Laub oder Rinde.

2. Bewässerung
Wenn der Fächerblattbaum noch klein ist, braucht er Hilfe beim Trinken. 
Ich gieße ihn regelmäßig, damit die Erde nicht austrocknet. 
Wenn er groß ist, kommt er meistens allein klar, weil seine Wurzeln tief in die Erde wachsen. Wenn es im Sommer lange sehr trocken ist, dann benötigt er etwas Hilfe und Wasser.
Mit seinen Füßen im Wasser stehen mag er überhaupt nicht. Werder als junger Baum, noch als Erwachsener.

3. Erde
Bei der Erde ist der Ginkgo nicht wählerisch. Schön locker und durchlässig mag er. Wenn du also gießt, sollte das Wasser schnell versickern.

4. Schnitt
Im Herbst darfst du dich nicht wundern! Seine Blätter werden knallig gelb! Du musst aber nichts machen, denn die Blätter fallen von allein herab.
Bei einem jungen Fächerblattbaum kannst du im Frühjahr diese langen einjährigen Äste etwas in Form bringen. So wird er im Laufe der Zeit schön kompakt.
Ist dein Baum schon etwas älter, benötigt er keinen Schnitt mehr. Abgestorbene oder abgebrochenen Äste kannst du im Frühjahr entfernen. Bitte hierzu am besten deine Eltern um Hilfe.

5. Dünger
Ist der Ginkgo noch klein, benötigt er im Frühjahr und Sommer regelmäßig etwas Nahrung. Flora meinte, Flüssigdünger ist hier super. Diesen gibts du alle 2 Wochen mit in das Gießwasser. Flüssigdünger hält zwar nicht so lange aber gibt sofort ganz viel Kraft.
Später, wenn dein Fächerblattbaum etwas älter ist, genügt ihm im Frühjahr eine Handvoll Langzeitdünger oder eine Schaufel Kompost. Hier helfen dir deine Eltern bestimmt.